Ressourcenzentrum Liquid Crystal
Inhalt
Erste Schritte mit Opus
Was Sie erhalten
Sie erhalten einen Opus-3D-Drucker, der sofort druckbereit ist, sowie das Zubehörpaket.

Zubehörbox
| 1) 2x Vat-Film | 6) 1 kg UV-DLP-Hartkunststoff schwarz & UV-LCD-Dentalmodell weiß | 11) 1 Paar Handschuhe |
| 2) T25 L-förmiger Torx-Schlüssel | 7) Trichter | 12) Werkzeug zur Reinigung von Fässern |
| 3) T10 L-förmiger Torx-Schlüssel | 8) Schaber | 13) Schneider |
| 4) Silikonmatte | 9) Stromkabel | 14) 20x M3x4 toder Schrauben |
| 5) Weicher Spatel | 10) Papierfilter | 15) 20 Torx-Schrauben M5x10 |
Zubehörbox
1) 2x Vat-Folie
2) T25-Torx-Schlüssel (L-Form)
3) T10-Torx-Schlüssel (L-Form)
4) Silikonmatte
5) Weicher Spachtel
6) 1 kg UV-DLP-Hartkunststoff (schwarz) & UV-LCD-Dentalmodell-Kunststoff (weiß)
7) Trichter
8) Schaber
9) Netzkabel
10) Papierfilter
11) 1x Paar Handschuhe
12) Reinigungswerkzeug für den Behälter
13) Cutter
14) 20x M3x4 Torx-Schrauben
15) 20x M5x10 Torx-Schrauben
Vorbereitungen vor der Lieferung Ihres Druckers
Umgebungslicht
Betreiben Sie Ihren Drucker in einer Umgebung mit gedämpfter Beleuchtung. Vermeiden Sie stets direkte Sonneneinstrahlung. Idealerweise sollte rote Beleuchtung verwendet werden, da diese keine Wechselwirkung mit dem Harz eingeht. Es wird empfohlen, das Harz in einer Umgebung mit gedämpfter Beleuchtung und fern von direkter Sonneneinstrahlung zu handhaben. Die Betriebstemperatur sollte konstant sein und idealerweise zwischen 20 und 25 °C liegen.
Raum/Ort
Die Aufstellung Ihres Liquid Crystal ist wichtig für den sicheren Betrieb und für eine optimale Leistung beim 3D-Druck. Die Außenmaße Liquid Crystal betragen 475 (L) × 415 (B) × 605 (H) mm, das Gewicht liegt bei 38 kg. Achten Sie bei der Auswahl eines stabilen Standorts für den Opus auf ausreichend Platz. Halten Sie mindestens 500 mm Abstand nach oben sowie 150 mm seitlich und hinter dem Drucker ein. Dies schafft Platz für die Bewegung der Abdeckung (Abbildung 1), Strom- und Netzwerkkabel, eine ausreichende Belüftung und den Zugang zum Netzschalter.
Wenn mehrere Liquid Crystal zusammen verwendet werden, stellen Sie sicher, dass zwischen ihnen ein Abstand von mindestens 200 mm besteht. Dadurch wird gewährleistet, dass beide Geräte ausreichend Platz für eine ungehinderte Belüftung haben (Abbildung 4).
Alle Arbeitsschritte, bei denen unausgehärtetes Harz oder gedruckte Teile im „Green State“ zum Einsatz kommen, sollten in einer Umgebung mit geringer Beleuchtung durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Bauteile möglichst wenig Tageslicht ausgesetzt sind. Es wird dringend empfohlen, rotes Umgebungslicht zu verwenden, um eine vorzeitige Aushärtung zu verhindern.
Wählen Sie einen Ort, an dem die Umgebungstemperatur zwischen 20 und 25 °C liegt.
Abbildung 1
Leistung
Liquid Crystal benötigt eine geerdete Netzstromversorgung mit einer Spannung von 110–230 VAC und einer Frequenz von 50–60 Hz. Die Leistungsaufnahme beträgt 500 W. Bei Anschluss an 230 VAC werden maximal 3 A und bei Anschluss an 110 VAC maximal 5 A aufgenommen.
Achten Sie stets darauf, dass das Opus ausschließlich über das mitgelieferte Netzkabel an den Netzanschluss angeschlossen ist und dass die Stromaufnahme der an das Stromnetz angeschlossenen Geräte die Nennleistung der Sicherung oder des Schutzschalters nicht überschreitet.
Schließen Sie das Opus erst an den Drucker an und stecken Sie dann erst den Netzstecker in die Steckdose. Vergewissern Sie sich, dass der Netzschalter (Abbildung 2.3) ausgeschaltet ist, bevor Sie dieses Kabel anschließen oder abziehen.
Opus installieren
Auspacken des Opus
Liquid Crystal wiegt 38 kg. Um den Drucker sicher zu bewegen oder zu tragen, müssen mindestens zwei Personen anwesend sein.
• Entfernen Sie die Riemen, den Deckel, die Zubehörbox und die Einlagen.
• Entfernen Sie die Außenhülle und die Schutzverpackung.
• Stellen Sie den Drucker an seinem vorgesehenen Platz auf.
• Stellen Sie vor der Verwendung sicher, dass der Drucker waagerecht steht.
Konnektivität
Liquid Crystal verfügt auf der Rückseite über einen USB-Anschluss und einen RJ45-Netzwerkanschluss (Abbildung 5).
• Stecken Sie den WLAN-Dongle in den USB-Anschluss, wenn Sie über eine WLAN-Verbindung auf Ihren Drucker zugreifen möchten.
• Alternativ können Sie ein Netzwerkkabel (z. B. CAT6) in den RJ45-Anschluss stecken, wenn Sie über eine kabelgebundene Netzwerkverbindung auf Ihren Drucker zugreifen möchten.
Der USB-Anschluss an der Vorderseite des Druckers dient dazu, Dateien manuell auf den Drucker zu übertragen.
Abbildung 5: Anschlüsse an der Rückseite und Netzanschlussbuchse
Mindestanforderungen an das System
- Windows 7, 8 oder 10
- Mindestens 2,0 GHz Prozessortakt, 2 Kerne. Empfohlen werden 4 Kerne.
- Eine GPU, die OpenGL Version 3.0 oder höher unterstützt. Wir empfehlen die Verwendung einer GPU, die mindestens die Spezifikationen der NVIDIA GTX 1050 erfüllt.
- .NET Framework Version 4.0
- 64-Bit-System: mindestens 2 GB RAM, empfohlen werden 4 GB.
- 32-Bit-System: mindestens 1 GB RAM, empfohlen werden 2 GB
Sie können die Software unter macOS ausführen, indem Sie eine virtuelle Maschine verwenden, auf der Windows installiert ist.
Druckereinrichtung
Das Liquid Crystal sollte an einem geeigneten Ort aufgestellt worden sein und kann nun in Betrieb genommen werden.
Die Netzbuchse des Druckers befindet sich auf der Rückseite des Geräts, auf der rechten Seite. Schließen Sie den Opus ausschließlich mit dem mitgelieferten Netzkabel an das Stromnetz an. Stecken Sie das Netzkabel immer zuerst in die Steckdose und dann in den Drucker, bevor Sie den Netzschalter auf der Rückseite betätigen (siehe Abbildung unten). Schalten Sie den Drucker ebenfalls immer erst auf der Rückseite aus, bevor Sie das Netzkabel vom Drucker oder aus der Steckdose ziehen.
1. Schließen Sie die Druckerhaube.
2. Wählen Sie auf der Hauptseite „Pflegen“ aus.
3. Wählen Sie „Lift Platform“ aus und warten Sie, bis der Druckerarm seine Ausgangsposition erreicht hat.
4. Sobald der Transport abgeschlossen ist, öffnen Sie die Druckerhaube und entfernen Sie die Schaumstoffblöcke.
5. Entfernen Sie die Schutzfolie vom GUI-Bildschirm.
6. Legen Sie die mitgelieferte Silikonmatte auf Ihren Drucker, um empfindliche Werkzeuge oder einen sauberen Ersatz-Harzbehälter darauf abzustellen.
Der Drucker ist nun betriebsbereit.
Die Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche in Opus dient den Benutzern in erster Linie dazu, zu drucken, den Drucker zu warten und ihn mit einem Netzwerk zu verbinden.
Startseite
Die „Hauptseite“ wird beim Einschalten des Druckers als Erstes angezeigt und bietet Zugriff auf verschiedene Menüs. In allen anderen Menüs gibt es die Option, zur „Hauptseite“ zurückzukehren.
Dateien drucken
Auf dieser Seite werden die Dateien angezeigt, die entweder online oder offline auf den Drucker übertragen wurden und zum Drucken bereitstehen.
Übersicht über die Benutzeroberfläche und Funktionshandbuch >
Installation von Photocentric
Im Lieferumfang Ihres Opus ist ein USB-Stick mit 32 GB enthalten, auf dem sich die Lizenznummer für Photocentric befindet. Damit können Sie eine unbefristete Lizenz für bis zu zwei PCs aktivieren. Photocentric kann hier heruntergeladen werden .
- Entpacken Sie den ZIP-Ordner Photocentric und führen Sie die MSI-Datei aus. Falls Windows Defender den Start der Installation verhindert, klicken Sie einfach auf „Weitere Informationen“ und anschließend auf „Trotzdem ausführen“, um den Installationsvorgang zu starten. Der Installationsassistent wird daraufhin auf Ihrem Bildschirm angezeigt. Um mit der Installation fortzufahren, klicken Sie einfach auf „Weiter“.
- Wählen Sie nun den Speicherort für die Installation aus. Wenn Sie den Speicherort ändern möchten, klicken Sie einfach auf „Durchsuchen“ und wählen Sie einen neuen Speicherort Ihrer Wahl aus. Sobald Sie den Speicherort ausgewählt haben, klicken Sie auf „Weiter“, um mit der Installation der Software zu beginnen.
- Die Installation ist nun abgeschlossen. Klicken Sie auf „Schließen“, um die Software zu starten.
- Beim Starten der Software sehen Sie ein Feld zur Eingabe Ihrer Lizenznummer, die Sie auf dem USB-Stick im Umschlag der Beilagebox finden. Klicken Sie auf dieses Feld und geben Sie die Ihnen mitgeteilte Lizenznummer wie abgebildet in das Feld ein.
Die Software verfügt über eine 30-tägige Testversion. Wenn Sie die Testversion nutzen möchten, bevor Sie Ihre Lizenz aktivieren, klicken Sie einfach auf „Testphase fortsetzen“.
Dateien für den Druck vorbereiten
Befolgen Sie die folgenden Schritte, um Dateien für den Druck vorzubereiten:
1. Öffnen Sie Photocentric und wählen Sie „LC Opus“ aus dem Dropdown-Menü „Maschinenprofil“ aus. Wählen Sie anschließend das gewünschte Harzprofil aus dem Dropdown-Menü „Material“ aus und klicken Sie auf „Übernehmen“, damit die Software geladen wird.
Importieren Sie die gewünschte Datei in Photocentric und nehmen Sie gegebenenfalls Anpassungen vor. Weitere Anleitungen finden Sie in den unten aufgeführten Support-Videos zu Photocentric .
2. Notieren Sie sich das für den Druck erforderliche Harzvolumen, das bei der Einrichtung des Drucks im Werkzeugfenster angezeigt wird.
3. Teilen Sie die Datei in Teile auf und speichern Sie diese an einem bestimmten Ort auf Ihrem PC.
4. Laden Sie die Datei über USB oder per Webtransfer in Opus hoch. Weitere Informationen finden Sie unter „Dateien hochladen“.
Verbindung zu einem Netzwerk herstellen
Liquid Crystal kann an ein Netzwerk angeschlossen werden, um das Hochladen und Löschen von Druckdateien zu vereinfachen und laufende Druckaufträge aus der Ferne zu überwachen.
Verbindung zu einem Netzwerk über Ethernet
Stecken Sie ein Ethernet-Kabel in die dafür vorgesehene Buchse auf der Rückseite des Opus. Sobald das Ethernet-Kabel angeschlossen ist, wird in der oberen linken Ecke der Hauptseite der Benutzeroberfläche eine IP-Adresse angezeigt. Weitere Informationen zum Hochladen von Dateien über einen Webbrowser unter Verwendung dieser IP-Adresse finden Sie unter „Dateien hochladen“.
Verbindung zu einem Netzwerk über WLAN herstellen
Sobald Ihr LC Opus eingeschaltet ist, können Sie es mit einem Netzwerk verbinden, sofern Sie ein Ethernet-Kabel oder den mitgelieferten WLAN-Dongle angeschlossen haben. Dies ermöglicht das Hochladen von Druckdateien und die Fernüberwachung des Druckvorgangs.
1. Stecken Sie den WLAN-Dongle in den USB-Anschluss auf der Rückseite des Druckers.
2. Wählen Sie auf dem Bildschirm „Hauptmenü“ die Option „Netzwerk“ aus.
3. Wählen Sie das gewünschte Netzwerk aus der Liste aus.
4. Wählen Sie „Verbinden“.
5. Wählen Sie den Textrahmen mit der Bezeichnung „Passwort“ aus.
6. Geben Sie das Passwort für dieses Netzwerk über die Bildschirmtastatur ein. Die Passwortzeichen können angezeigt werden, indem Sie auf das Schloss-Symbol rechts neben dem Textfeld klicken.
7. Wählen Sie „Verbinden“ und warten Sie, bis die Verbindung hergestellt ist.
8. Wählen Sie „Hauptmenü“.
9. Das WLAN-Symbol oben links auf dem Hauptbildschirm sollte nun grün sein, und daneben sollte eine IP-Adresse angezeigt werden.
Online-Dateiübertragung
1. Stellen Sie eine Verbindung zu einem Netzwerk her. Weitere Informationen finden Sie unter „Verbindung zu einem Netzwerk herstellen“.
2. Öffnen Sie einen Webbrowser auf Ihrem PC.
3. Geben Sie die IP-Adresse des Druckers in die Suchleiste ein.
4. Wählen Sie „Hochladen“.
5. Wählen Sie „Durchsuchen“ und suchen Sie die Druckdatei auf Ihrem PC; der Name der Datei wird rechts neben der Schaltfläche „Durchsuchen…“ angezeigt.
6. Wählen Sie „Datei hochladen“ – daraufhin erscheint ein Fortschrittsbalken.
7. Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, wird die Liste „Dateien drucken“ aktualisiert und die neue Datei hinzugefügt.
8. Gehen Sie in Opus zum Hauptbildschirm und wählen Sie „Dateien drucken“.
Den Fortschritt Ihres Druckvorgangs können Sie im Bereich „Druckaufträge“ der Webseite verfolgen. Um Dateien zu löschen, wählen Sie diese aus und klicken Sie dann oben auf der Webseite auf „Entfernen“.
Verbindung über USB
Wenn Sie einen anderen USB-Stick verwenden, achten Sie darauf, dass dessen Speicherkapazität 32 GB nicht überschreitet.
1. Um eine Druckdatei auf den Opus zu übertragen, kopieren Sie sie auf einen USB-Stick und schließen Sie diesen dann an den USB-Anschluss an der Vorderseite des Geräts an.
2. Wählen Sie auf der Hauptseite „Dateien drucken“ aus.
3. Wählen Sie „Aktualisieren“; die neue Druckdatei sollte nun angezeigt werden.
Verbindung zu einem Netzwerk herstellen
Liquid Crystal kann an ein Netzwerk angeschlossen werden, um das Hochladen und Löschen von Druckdateien zu vereinfachen und laufende Druckaufträge aus der Ferne zu überwachen.
Verbindung zu einem Netzwerk über Ethernet
Stecken Sie ein Ethernet-Kabel in die dafür vorgesehene Buchse auf der Rückseite des Opus. Sobald das Ethernet-Kabel angeschlossen ist, wird in der oberen linken Ecke der Hauptseite der Benutzeroberfläche eine IP-Adresse angezeigt. Weitere Informationen zum Hochladen von Dateien über einen Webbrowser unter Verwendung dieser IP-Adresse finden Sie unter „Dateien hochladen“.
Verbindung zu einem Netzwerk über WLAN herstellen
Sobald Ihr LC Opus eingeschaltet ist, können Sie es mit einem Netzwerk verbinden, sofern Sie ein Ethernet-Kabel oder den mitgelieferten WLAN-Dongle angeschlossen haben. Dies ermöglicht das Hochladen von Druckdateien und die Fernüberwachung des Druckvorgangs.
1. Stecken Sie den WLAN-Dongle in den USB-Anschluss auf der Rückseite des Druckers.
2. Wählen Sie auf dem Bildschirm „Hauptmenü“ die Option „Netzwerk“ aus.
3. Wählen Sie das gewünschte Netzwerk aus der Liste aus.
4. Wählen Sie „Verbinden“.
5. Wählen Sie den Textrahmen mit der Bezeichnung „Passwort“ aus.
6. Geben Sie das Passwort für dieses Netzwerk über die Bildschirmtastatur ein. Die Passwortzeichen können angezeigt werden, indem Sie auf das Schloss-Symbol rechts neben dem Textfeld klicken.
7. Wählen Sie „Verbinden“ und warten Sie, bis die Verbindung hergestellt ist.
8. Wählen Sie „Hauptmenü“.
9. Das WLAN-Symbol oben links auf dem Hauptbildschirm sollte nun grün sein, und daneben sollte eine IP-Adresse angezeigt werden.
Online-Dateiübertragung
1. Stellen Sie eine Verbindung zu einem Netzwerk her. Weitere Informationen finden Sie unter „Verbindung zu einem Netzwerk herstellen“.
2. Öffnen Sie einen Webbrowser auf Ihrem PC.
3. Geben Sie die IP-Adresse des Druckers in die Suchleiste ein.
4. Wählen Sie „Hochladen“.
5. Wählen Sie „Durchsuchen“ und suchen Sie die Druckdatei auf Ihrem PC; der Name der Datei wird rechts neben der Schaltfläche „Durchsuchen…“ angezeigt.
6. Wählen Sie „Datei hochladen“ – daraufhin erscheint ein Fortschrittsbalken.
7. Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, wird die Liste „Dateien drucken“ aktualisiert und die neue Datei hinzugefügt.
8. Gehen Sie in Opus zum Hauptbildschirm und wählen Sie „Dateien drucken“.
Den Fortschritt Ihres Druckvorgangs können Sie im Bereich „Druckaufträge“ der Webseite verfolgen. Um Dateien zu löschen, wählen Sie diese aus und klicken Sie dann oben auf der Webseite auf „Entfernen“.
Anschluss über USB-
: Wenn Sie einen anderen USB-Stick verwenden, achten Sie darauf, dass dessen Speicherkapazität 32 GB nicht überschreitet.
1. Um eine Druckdatei auf den Opus zu übertragen, kopieren Sie sie auf einen USB-Stick und schließen Sie diesen dann an den USB-Anschluss an der Vorderseite des Geräts an.
2. Wählen Sie auf der Hauptseite „Dateien drucken“ aus.
3. Wählen Sie „Aktualisieren“; die neue Druckdatei sollte nun angezeigt werden.
Zertifizierung und Garantie
Für Liquid Crystal gilt eine Garantie von 12 Monaten.
Drucken mit Opus
Sicherheitshinweise
Beachten Sie die PSA-Vorschriften, die im Sicherheitsdatenblatt des von Ihnen verwendeten Harzes aufgeführt sind. Wir empfehlen, beim Kontakt mit flüssigem Harz stets Handschuhe zu tragen und einen Laborkittel anzuziehen. Tragen Sie eine Schutzbrille, wenn Spritzer zu erwarten sind. Alle Harze wirken reizend und können zu Sensibilisierungen führen; minimieren Sie daher den Kontakt mit ihnen. Sollten Sie Harz auf Ihre Haut verschütten, waschen Sie die betroffene Stelle sofort mit Wasser und Seife ab. Wir achten sehr darauf, nur Rohstoffe auszuwählen, die sicher in der Anwendung sind. Dies ist ein wichtiger Unterschied zwischen den Produkten, die wir über Jahrzehnte hinweg auf der Grundlage unserer Erfahrung in der Rezepturentwicklung und der praktischen Anwendung in unseren Druckfarmen entwickelt haben. Oft weisen verschiedene Rohstoffe zwar die gleichen Warnhinweise im Sicherheitsdatenblatt auf, haben jedoch sehr unterschiedliche Auswirkungen auf den Menschen hinsichtlich der Entstehung von Reizungen. Wir kümmern uns um unsere Nutzer ebenso wie um unsere Mitarbeiter. Wir wissen, was gut funktioniert und gleichzeitig sicher in der Anwendung ist.
Photopolymerharz
Photocentric offene Drucksysteme Photocentric ; Opus ist mit 405-nm-Harz der meisten Hersteller, darunter BASF und Photocentric, kompatibel.
1. Wählen Sie das gewünschte Harzprofil aus dem Material-Dropdown-Menü aus und klicken Sie auf „Übernehmen“.
2. Notieren Sie sich die für den Druck benötigte Harzmenge aus dem Werkzeugfeld.
3. Teilen Sie die Datei in Teile auf und speichern Sie diese an einem bestimmten Ort auf Ihrem PC.
4. Laden Sie die Datei über USB oder per Webtransfer auf Ihr Opus hoch.
5. Vor dem Drucken ist es wichtig, das Harz zu erwärmen und zu schütteln, um sicherzustellen, dass Pigmente und andere Bestandteile gleichmäßig verteilt sind. Nehmen Sie die gewünschte Harzflasche zur Hand und lösen Sie den Verschluss, damit Luft in die Flasche gelangen kann. Erwärmen Sie das Harz gemäß den Angaben im technischen Datenblatt (TDS). Nach dem Erwärmen verschließen Sie die Flasche wieder fest und schütteln Sie das Harz im Behälter 2 Minuten lang.
6. Füllen Sie zusätzlich zu den 1,5 l Mindestfüllmenge des Harzbehälters die in Photocentric angegebene erforderliche Harzmenge ein.
7. Schließen Sie die Druckertür. Das Symbol in der oberen rechten Ecke der Benutzeroberfläche sollte eine grüne, geschlossene Tür anzeigen, sobald der Schalter betätigt wurde.
8. Wählen Sie auf dem Bildschirm „Hauptbildschirm“ die Option „Dateien drucken“ aus.
9. Wählen Sie die gewünschte Datei aus und klicken Sie auf „Drucken“. Öffnen Sie während des Druckvorgangs nicht die Druckertür.
Überprüfen Sie Ihren Drucker vor dem Drucken
Vergewissern Sie sich, dass die LCD-Displayschutzfolie, die Druckplattform und der Harzbehälter in gutem Zustand und ordnungsgemäß installiert sind. Stellen Sie sicher, dass Ihr Opus auf einer stabilen, ebenen Fläche steht, auf der es während des Druckvorgangs keinen Bewegungen oder Vibrationen ausgesetzt ist.
Druck starten
Hier erfahren Sie, wie Opus in industriellen Anwendungen eingesetzt wird
Hier erfahren Sie, wie Sie Opus in der Zahnmedizin einsetzen können
1. Stellen Sie sicher, dass der Harzbehälter sauber und trocken ist.
2. Stellen Sie sicher, dass die Druckplattform vollständig sauber und trocken ist. Andernfalls kann es zu Schäden an der Bauplattenfolie oder zu einem fehlgeschlagenen Druck kommen.
3. Setzen Sie die Druckplattform auf den Druckarm und ziehen Sie sie fest, indem Sie den Hauptknopf im Uhrzeigersinn drehen.
4. Stellen Sie sicher, dass der Harzbehälter vollständig sauber und trocken ist, um Druckfehler oder Beschädigungen zu vermeiden.
5. Überprüfen Sie die Badfolie auf Anzeichen von Beschädigungen oder Abnutzung. Wenn Sie Zweifel hinsichtlich des Zustands der Badfolie haben, lesen Sie Abschnitt 10.2.
6. Schieben Sie den Harzbehälter in den Drucker; Sie sollten ein deutliches Klicken spüren.
7. Nehmen Sie die ausgewählte Harzflasche, erwärmen Sie sie auf 30 °C und schütteln Sie sie vor der Verwendung gut durch. Vergewissern Sie sich, dass Sie dasselbe Harz eingefüllt haben, das Sie in Photocentric ausgewählt haben. Wenn das falsche Harz ausgewählt wurde, kann der Druck fehlschlagen.
Bild links: Druckplattform | Bild rechts: Behälter
8. Füllen Sie zusätzlich zu den erforderlichen 500 ml die in Photocentric angegebene Menge ein.
9. Schließen Sie die Druckerabdeckung; das Symbol oben rechts in der Benutzeroberfläche sollte nun eine grüne, geschlossene Tür anzeigen.
10. Wählen Sie auf der Seite „Hauptseite“ die Option „Dateien drucken“ aus.
11. Wählen Sie die gewünschte Datei aus und klicken Sie auf „Drucken“.
Öffnen Sie die Druckerabdeckung während des Druckvorgangs nicht. Während des Druckvorgangs werden auf der Benutzeroberfläche verschiedene Angaben angezeigt, darunter:
- Verstrichene Zeit
- Verbleibende Zeit
- Gesamtzeit
- Fortschrittsbalken drucken
Wenn Ihr Drucker mit Ihrem Netzwerk verbunden ist, können Sie den Druckfortschritt über Ihren Webbrowser verfolgen. Sie können den Druckvorgang jederzeit unterbrechen oder abbrechen, indem Sie die entsprechende Option auswählen; in beiden Fällen werden Sie um Bestätigung gebeten.
Liquid Crystal erfordert während des Druckvorgangs keine Überwachung, und Sie müssen nicht anwesend sein, wenn der Druckvorgang kurz vor dem Abschluss steht. Wenn Sie den fertigen Druck eine Weile im Drucker belassen, kann überschüssiges Harz zurück in den Behälter tropfen. Öffnen Sie die Abdeckung, wenn Sie bereit sind, den Druck zu reinigen.
Druckaufträge anhalten
Unterbrechen Sie den Druckvorgang nur, wenn es unbedingt notwendig ist. Falls erforderlich, unterbrechen Sie ihn nur für kurze Zeit, um Abweichungen beim Druck zu vermeiden, und stellen Sie sicher, dass weder der Harzbehälter noch die Druckplattform während dieser Zeit entfernt werden.
Wählen Sie in der Benutzeroberfläche die Option „Pause“ aus und warten Sie, bis die Belichtung der Schicht abgeschlossen ist. Nach dem Anhalten haben Sie die Möglichkeit, den Druck abzubrechen oder fortzusetzen.
Druckaufträge abbrechen
Wählen Sie in der Benutzeroberfläche „Abbrechen“ aus. Bestätigen Sie Ihre Auswahl, indem Sie auf das grüne Häkchen klicken.
Vorbereitung für den nächsten Druck
Reinigung des Bottichs
Nach dem Druck sollte das Harz aus dem Druckbehälter entfernt werden, um sicherzustellen, dass sich vor dem nächsten Druck keine ausgehärteten Harzreste darin befinden, oder falls Sie für den Druck zu einem anderen Harz wechseln möchten.
1. Nehmen Sie die Harzflasche aus dem vorherigen Druckvorgang, entfernen Sie den Verschluss und setzen Sie den Trichter und einen Filter in den Flaschenhals ein.
2. Nehmen Sie den Behälter mit dem Harz vorsichtig aus dem Drucker.
3. Neigen Sie den Behälter in Richtung der Ecke mit dem Ausguss (siehe Abbildung unten) und gießen Sie das Harz durch den Filter zurück in die Flasche. Achten Sie darauf, dass der Filter nicht überläuft.
4. Sobald der größte Teil des Harzes eingefüllt ist, schieben Sie das restliche Harz mit dem Reinigungswerkzeug (Rakel) in die Ecke des Behälters.
5. Entfernen Sie eventuelle Harztropfen an der Außenseite des Behälters mit einem Papiertuch.
6. Stellen Sie den Bottich auf eine geeignete, saubere und ebene Fläche (z. B. eine Schaumstoffmatte zur Bottichreinigung).
7. Nehmen Sie ein Papiertuch, um die letzten Harzreste im Behälter aufzusaugen.
8. Tragen Sie eine kleine Menge Isopropylalkohol auf ein Papiertuch auf, um den Film und die Wände des Behälters zu reinigen, und lassen Sie diese anschließend gründlich trocknen.
9. Prüfen Sie, ob noch Fragmente von ausgehärtetem Harz auf der Folie des Behälters zurückbleiben, und entfernen Sie diese vorsichtig mit dem mitgelieferten weichen Spachtel.
10. Reinigen Sie die Außenseite des Behälters abschließend und überprüfen Sie die Folie auf Anzeichen von Beschädigungen oder Verschleiß. Das Drucken mit einem beschädigten Behälter führt zu Druckfehlern und Undichtigkeiten und kann den Drucker dauerhaft beschädigen. Wir empfehlen, die Behälterfolie nach 20 Drucken auszutauschen. Hier finden Sie eine Liste der empfohlenen Wartungsmaßnahmen.
11. Überprüfen Sie die Displayschutzfolie auf Anzeichen von Harzverschmutzungen oder Beschädigungen. Falls erforderlich, tauschen Sie die Displayschutzfolie aus.
12. Bewahren Sie den Harzbehälter im Drucker auf, wenn er nicht in Gebrauch ist.
Alternativ können Sie die Funktion „Cure Resin Layer“ verwenden, um den Harzbehälter zu reinigen. Diese Funktion hilft dabei, Rückstände zu entfernen, ohne die Folie des Harzbehälters weiter zu beschädigen.
1. Wählen Sie auf der Hauptseite der Benutzeroberfläche die Option „Pflegen“ aus.
2. Wählen Sie auf der Seite „Wartung“ die Option „Harzschicht aushärten“ aus.
3. Das Sieb härtet eine Harzschicht am Boden des Harzbehälters aus.
4. Ziehen Sie die ausgehärtete Schicht ab und entsorgen Sie sie. Reinigen Sie die Behälterwände und die Grundfolie gründlich mit IPA.
Reinigung der Plattform
Nachdem die gedruckten Teile entfernt wurden, muss die Druckplattform vor der nächsten Verwendung unbedingt gründlich gereinigt werden.
1. Sollten auf der Druckplattform Reste Photocentric oder von Harz zurückbleiben, entfernen Sie diese mit IPA und einem Papiertuch.
2. Ausgehärtetes Harz sollte mit dem mitgelieferten Schaber von der Plattform entfernt werden.
3. Wenn Sie Grate oder Unebenheiten auf der Plattform feststellen, müssen Sie die Unterseite der Plattform abschleifen. Schleifen Sie dabei vorsichtig und mit feiner Körnung, um zu vermeiden, dass sich die Form der Plattform gegenüber dem Bildschirm verändert. Wischen Sie die Oberfläche anschließend mit IPA und einem Papiertuch ab.
4. Stellen Sie sicher, dass die Öffnungen in der Plattform nicht durch ausgehärtetes Harz verstopft sind, da dies zukünftige Drucke beeinträchtigen würde.
5. Entfernen Sie, sofern möglich, lose Rückstände mit Druckluft von der Druckplattform, um zu vermeiden, dass die Folie für zukünftige Drucke beschädigt wird.
6. Wenn die Plattform nicht gebraucht wird, sollte sie im Drucker aufbewahrt werden.
Reinigung von Drucken
Nachdem Sie die Druckplattform aus dem Drucker genommen haben, ist es sinnvoll, sie zu neigen und über den Harzbehälter zu halten, damit das überschüssige Harz ablaufen kann. Verwenden Sie beim Transport eines fertigen Druckstücks zu Ihrer Reinigungsstation ein Papiertuch oder eine geeignete Schale, um eventuelle Tropfen aufzufangen. Nehmen Sie gedruckte Teile nicht vor den Reinigungs- und Nachhärtungsschritten von der Plattform ab, da dies die Maßgenauigkeit der Teile beeinträchtigen kann.
Zur Reinigung der Teile und Plattformen wird die Verwendung von Photocentric 15 oder Air Wash L empfohlen. Sobald der Druckvorgang abgeschlossen ist, entfernen Sie überschüssiges Harz mit dem mitgelieferten Rakel von der Oberfläche der Plattform in den Behälter. Lösen Sie die Plattform, indem Sie den Knopf gegen den Uhrzeigersinn drehen. Behandeln Sie die gedruckten Teile vorsichtig, da sie vor der Nachbelichtung empfindlicher sind. Fassen Sie die Griffe der Druckplattform fest an und ziehen Sie sie vorsichtig zu sich hin, um sie zu entfernen.
Tragen Sie bei der Arbeit mit Harzreinigern Handschuhe und eine Schutzbrille. Verwenden Sie den Plattformhalter und setzen Sie die Plattform in die von Ihnen gewählte Wascheinheit ein:
Weitere Informationen finden Sie im Datenblatt zum Photocentric Cleaner 30 .
Photocentric 15
Geeigneter Standort
- Halterung | 2. Korb | 3. Außendeckel | 4. Spülbehälter | 5. Ablassschraube
Die Waschmaschine Wash 15 hat Außenmaße von 350 (L) x 400 (B) x 280 (T) mm und bietet Platz für Teile mit einer Höhe von bis zu 105 mm. Sie wiegt 9,5 kg. Achten Sie darauf, dass genügend Platz für den Zugang zur Steckdose und zum Netzteil sowie für das Zubehör vorhanden ist und dass sich ein Abluftkanal in der Nähe befindet, falls Sie diesen nutzen.
Lassen Sie das Gerät bis zur vollständigen Aushärtung in einer Umgebung mit schwacher Beleuchtung oder bei Rotlicht laufen. Betreiben Sie das Gerät bei einer Umgebungstemperatur zwischen 18 und 28 °C.
Auspacken des Wash 15
Photocentric 15 wird in einem Karton geliefert, der oben und unten mit Schaumstoffeinlagen ausgestattet ist. Öffnen Sie den Karton von oben, um das Gerät auszupacken. Entfernen Sie die Schaumstoffeinlagen, die die Oberseite des Geräts bedecken, und heben Sie das Gerät vorsichtig an den seitlichen Griffen aus dem Karton. Tragen Sie Sicherheitshandschuhe mit griffiger Oberfläche, um ein Verrutschen zu verhindern. Entfernen Sie die Innenverpackung, um an das Zubehör zu gelangen.
Stromversorgung
Photocentric 15 benötigt eine geerdete Netzstromversorgung mit einer Spannung von 100–120 VAC bei 60 Hz oder 200–240 VAC bei 50 Hz und hat eine Leistungsaufnahme von 360 W.
Schließen Sie Photocentric 15 mit dem mitgelieferten Netzkabel an die Netzsteckdose an und achten Sie darauf, dass die Stromaufnahme der an das Stromnetz angeschlossenen Geräte die Nennleistung der Sicherung oder des Schutzschalters nicht überschreitet. Vergewissern Sie sich, dass das Gerät ausgeschaltet ist, bevor Sie das Netzkabel anschließen oder abziehen.
Betrieb
Die Waschmaschine Wash 15 hat Außenmaße von 350 (L) x 400 (B) x 280 (T) mm und bietet Platz für Teile mit einer Höhe von bis zu 105 mm. Sie wiegt 9,5 kg. Achten Sie darauf, dass genügend Platz für den Zugang zur Steckdose und zum Netzteil sowie für das Zubehör vorhanden ist und dass sich ein Abluftkanal in der Nähe befindet, falls Sie diesen nutzen.
Lassen Sie das Gerät bis zur vollständigen Aushärtung in einer Umgebung mit schwacher Beleuchtung oder bei Rotlicht laufen. Betreiben Sie das Gerät bei einer Umgebungstemperatur zwischen 18 und 28 °C.
Die Bedienungsanleitung können Sie hier herunterladen
Verwenden Sie die Halterung „Wash 15“, um die Plattform während des Waschvorgangs zu stützen. Achten Sie bei der Verwendung von „Wash 15“ darauf, dass der Korb vor dem Waschen der Teile entfernt wird; dies wird im Video zum zahnmedizinischen Arbeitsablauf gezeigt.
Photocentric Wash L
Geeigneter Standort
Wählen Sie einen ebenen, stabilen Standort mit ausreichend Platz für das Gerät und lassen Sie über dem Gerät genügend Freiraum, damit sich der Deckel öffnen lässt.
Der Aufstellungsort sollte eine Betriebstemperatur im Bereich von 18–28 °C aufweisen. Verwenden Sie das Gerät in einer Arbeitsumgebung mit gedämpfter Beleuchtung oder rotem Licht, da das Harz bei Umgebungslicht aushärtet; vermeiden Sie stets direkte Sonneneinstrahlung. Verwenden Sie Photocentric Wash L in einem gut belüfteten Bereich; wir empfehlen eine direkte Absaugung über einen Abluftkanal. Um den Air Wash L an die Absaugung anzuschließen, öffnen Sie mit einem Schraubendreher die Entlüftungsöffnung an der Oberseite des Geräts und befestigen Sie einen separat erhältlichen 4-Zoll-Anschlussstutzen.
Auspacken des Air Wash L
Der Air Wash L ist in einer Kartonverpackung verpackt. Heben Sie das Gerät nicht an, da es 56 kg (124 lbs) wiegt. Um den Air Wash L auszupacken, entfernen Sie die Kunststoffverpackung und nehmen Sie die Kartonhülle ab, die das Gerät umgibt. Vergewissern Sie sich, dass die Rollenbremsen nicht arretiert sind, schieben Sie das Gerät auf seinen Rollen aus dem Kartonsockel heraus und stellen Sie es an den gewünschten Standort. Für diesen Vorgang werden zwei Personen empfohlen. Tragen Sie Sicherheitshandschuhe mit griffiger Oberfläche, um ein Abrutschen zu verhindern. Sobald das Gerät am richtigen Standort steht, betätigen Sie die Rollenbremsen, um die Stabilität des Geräts während des Betriebs zu gewährleisten.
Stromversorgung
Der Air Wash L benötigt eine geerdete Netzstromversorgung mit einer Spannung von 110 VAC oder 220 VAC und hat eine Nennleistungsaufnahme von 35–45 Watt. Schließen Sie Photocentric Wash L ausschließlich über das mitgelieferte Netzkabel an die Steckdose an. Das Netzkabel der Wascheinheit befindet sich auf der rechten Seite des Geräts. Stecken Sie das Netzkabel immer zuerst in die Steckdose und dann in die Wascheinheit, bevor Sie den Strom an der Steckdose einschalten. Schalten Sie den Strom an der Steckdose ebenfalls immer erst aus, bevor Sie das Netzkabel entweder aus der Wascheinheit oder aus der Steckdose ziehen.
Gewinnung
Verwenden Sie Air Wash L stets in einem gut belüfteten Bereich. Wir empfehlen die Verwendung der Bofa-Absauganlage; weitere Informationen finden Sie hier.
Um den Air Wash L an die Abluftanlage anzuschließen, öffnen Sie mit einem Schraubendreher die Entlüftungsöffnung an der Oberseite des Geräts und befestigen Sie einen 4-Zoll-Anschlussstutzen (separat erhältlich), der an den Abluftkanal angeschlossen werden kann. Ein Beispiel für den Anschlussstutzen finden Sie hier.
Aufbau des Air Wash L
Öffnen Sie den Deckel und heben Sie die Halterung heraus. Da der Korb aufgrund einer Neigung am Boden asymmetrisch ist, achten Sie darauf, dass sich die längeren Beine auf der linken Seite des Geräts befinden. Füllen Sie Photocentric bis zur Markierung „Maximum Level“ ein. Schließen Sie das Gerät an die Steckdose an. Setzen Sie die Halterung wieder ein.
Betrieb von Air Wash L
Mit der Air Wash L-Halterung können Sie eine oder zwei Opus-Plattformen gleichzeitig befestigen
1. Vergewissern Sie sich, dass der Deckel der Wascheinheit geöffnet ist, bevor Sie die Plattform aus dem Drucker nehmen.
2. Nehmen Sie die Plattform aus dem Drucker heraus, indem Sie den Knopf gegen den Uhrzeigersinn drehen und die Griffe festhalten.
3. Lassen Sie überschüssiges Harz über den Behälter ablaufen, bevor Sie die Plattform aus dem Drucker nehmen.
4. Halten Sie die Plattform über den offenen Waschtank und bringen Sie die Halterung mittig unterhalb der Positionierungsplatte der Plattform an.
5. Senken Sie die Plattform vorsichtig in die Waschanlage ab und positionieren Sie die Halterung über der Breite des Tanks.
6. Schließen Sie den Deckel und drücken Sie den Einschaltknopf, um die Wascheinheit zu starten. Informationen zu den Waschzeiten finden Sie im Datenblatt des Harzes.
7. Sobald der Zyklus abgeschlossen ist, drücken Sie den Netzschalter an der Vorderseite des Geräts, um es auszuschalten. Lassen Sie die Plattform nicht länger im Harzreiniger liegen, als im technischen Datenblatt (TDS) des Harzes angegeben, da dies negative Auswirkungen auf die Teile haben kann.
8. Heben Sie die Plattform aus dem Waschtank heraus und entfernen Sie die Halterung. Diese kann zur Vorbereitung auf den nächsten Einsatz wieder in den Waschtank zurückgelegt werden.
9. Neigen Sie die Plattform über den Waschtank, damit überschüssiger Harzreiniger ablaufen kann.
10. Schließen Sie den Deckel der Wascheinheit, stellen Sie die Plattform in das Spülbecken und spülen Sie die Teile mit warmem Wasser ab.
11. Trocknen Sie die Teile mit Druckluft oder lassen Sie sie, falls keine Druckluft zur Verfügung steht, vor der Nachhärtung an der Luft trocknen.
Wann sollte der Harzreiniger gewechselt werden?
Der Harzreiniger sättigt sich nach und nach mit Harz und verliert allmählich an Wirksamkeit. Messen Sie die Dichte mit einem Dichtemesser, und wechseln Sie den Harzreiniger, sobald der Wert 1,02 erreicht. Die Vorgehensweise ist hier beschrieben
Stellen Sie vor der Reinigung der Wascheinheit sicher, dass diese ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt ist. Schließen Sie einen geeigneten Schlauch an das Ablassventil an und lassen Sie die verbrauchte Chemikalie in einen geeigneten Behälter zur Entsorgung ablaufen, der von einem zugelassenen Entsorgungsunternehmen gemäß den örtlichen Vorschriften abgeholt werden muss (siehe Sicherheitsdatenblatt des Reinigungsmittels).
Der Innendurchmesser des Ablassventils beträgt 30 mm; als Materialien für das Rohr werden EPDM, EPM und NR empfohlen.
Nachdem Sie das Lösungsmittel abgelassen haben, können Sie erkennen, dass der Tank am Boden eine Neigung aufweist. Entfernen Sie alle hier angesammelten Rückstände und entsorgen Sie diese ordnungsgemäß. Sollten Sie Harzablagerungen an den Luftstangen feststellen, lösen Sie mit einem 14-mm-Schraubenschlüssel die beiden Muttern, mit denen die Baugruppe am Tank befestigt ist. Nehmen Sie die Baugruppe ab und reinigen Sie sie gründlich. Setzen Sie sie anschließend in umgekehrter Reihenfolge wieder ein und achten Sie dabei darauf, dass die Öffnungen nach unten zeigen.
Stellen Sie nach der Reinigung sicher, dass das Ablassventil geschlossen ist, bevor Sie neues Lösungsmittel in die Wascheinheit einfüllen.
Die Bedienungsanleitung können Sie hier herunterladen.
Nachhärten von Drucken
Alle mit Liquid Crystal gedruckten Teile müssen mittels UV-Licht und Wärme nachgehärtet werden, um das Harz vollständig auszuhärten und die richtigen Materialeigenschaften zu erzielen. Photocentric die Verwendung des Photocentric M+ oder Cure L2.
Photocentric M+ Außenmaße – 350 (B) x 270 (T) x 260 (H) mm. Geeignet für Teile mit einer Höhe von bis zu 160 mm.
Photocentric L2

1. Ein-/Aus-Schalter
2. Interner Lüfter
3. Temperatureinheit
4. Temperatureinstellung
5. Zeitschaltuhr
6. Einstellung des Timers
7. Aufhängevorrichtung
8. Heizgerät
9. Türdichtung
10. Rücklicht
11. Unterbeleuchtung
12. Glasablage
1. Ein-/Aus-Schalter
2. Interner Lüfter
3. Temperatureinheit
4. Temperatureinstellung
5. Zeitschaltuhr
6. Einstellung des Timers
7. Aufhängevorrichtung
8. Heizgerät
9. Türdichtung
10. Rücklicht
11. Unterbeleuchtung
12. Glasablage
Einrichtung von Cure L2
Wählen Sie einen geeigneten Standort für Ihren Photocentric L2 und sorgen Sie für ausreichend Platz (siehe unten). Das Gerät hat Außenmaße von 500 (B) × 350 (T) × 550 (H) mm und bietet Platz für Teile mit einer Höhe von bis zu 220 mm.
Die Maße sind in Millimetern angegeben
Das Auspacken Ihres Cure L2
Entfernen Sie die Umverpackung und entsorgen Sie sie dem Recycling. Der Cure L2 wiegt 64 kg (141 lbs); heben Sie ihn daher mit Hebevorrichtungen oder mit ausreichend Personal an (wir empfehlen vier Personen). Schaffen Sie Platz zum Öffnen der Tür, arbeiten Sie daran und entfernen Sie mögliche Hindernisse. Tragen Sie Handschuhe und beachten Sie die Sicherheitsvorschriften für das Heben von Lasten. Verwenden Sie Photocentric L2 stets in einem gut belüfteten Bereich.
Stromversorgung
Photocentric L2 benötigt eine geerdete Netzstromversorgung mit einer Spannung von 110 VAC – 240 VAC und einer Frequenz von 50 Hz – 60 Hz. Die Leistungsaufnahme beträgt 1000 W. Bei Anschluss an eine 240-VAC-Versorgung wird eine Stromstärke von 4 A aufgenommen, bei Anschluss an eine 100-VAC-Versorgung 9 A. Schließen Sie Photocentric L2 mit dem mitgelieferten Netzkabel an die Steckdose an. Stecken Sie das Netzkabel immer zuerst in die Steckdose und dann in das Aushärtungsgerät, bevor Sie den Strom an der Steckdose einschalten. Schalten Sie den Strom an der Steckdose ebenfalls immer erst aus, bevor Sie das Netzkabel entweder aus dem Aushärtungsgerät oder aus der Steckdose ziehen. Die Netzbuchse des Aushärtungsgeräts befindet sich auf der Rückseite des Geräts auf der rechten Seite. Der Netzschalter befindet sich vorne links oben.
Betriebskur L2
Die Gerätetemperatur ist werkseitig auf 60 °C eingestellt (dies ist auch die Höchsttemperatur). Um die Temperatur für das Aushärtungsprogramm einzustellen, drücken Sie die Taste „Set“ am Temperaturregler und wählen Sie dann mithilfe der Pfeiltasten die gewünschte Temperatur aus. Wenn Sie die Auswahl getroffen haben, drücken Sie erneut die Taste „Set“. Sobald die gewünschte Temperatur angezeigt wird, stellen Sie die Zeit ein.
Halten Sie die Taste „Set“ auf dem Bedienfeld des Zeitreglers gedrückt und stellen Sie mithilfe der Pfeiltasten die gewünschte Zeit für das Aushärtungsprogramm ein. Die gewünschte Zeit entnehmen Sie bitte dem technischen Datenblatt des Harzes. Drücken Sie die Taste „Set“ erneut, um Ihre Auswahl zu bestätigen.
1. Schalten Sie das Aushärtungsgerät über den Netzschalter oben links am Gerät ein. Sobald es eingeschaltet ist, leuchtet es auf.
2. Stellen Sie den gewünschten Aushärtungszyklus mithilfe der Zeit- und Temperaturregler ein. Warten Sie ausreichend lange, bis die Aushärtungseinheit die eingestellte Temperatur erreicht hat, bevor Sie Teile einlegen (in der Regel zwischen 5 und 15 Minuten).
3. Sobald die Teile und die Plattform gewaschen, gespült und getrocknet sind, legen Sie sie in die Aushärtungseinheit.
4. Öffnen Sie die Tür der Aushärtungseinheit mithilfe der Sicherheitsverriegelung auf der rechten Seite und setzen Sie die Druckplattform auf die Aufhängevorrichtung.
5. Schließen Sie die Tür und sichern Sie sie mit dem Sicherheitsriegel.
6. Halten Sie die Aufwärtspfeiltaste am Zeitsteuergerät gedrückt, um den Zyklus zu starten. Die Anzeige beginnt zu blinken. Das Aushärtungsgerät funktioniert nicht, wenn die Tür geöffnet ist.
7. Sobald der Aushärtungsvorgang abgeschlossen ist, ertönt ein Dauersignal. Schalten Sie das Aushärtungsgerät über den Netzschalter aus.
8. Öffnen Sie die Tür des Geräts, nehmen Sie die Druckplattform mit hitzebeständigen Handschuhen aus der Halterung. Je nach den Empfehlungen im Datenblatt des Harzes tauchen Sie die Plattform zum thermischen Schockieren in kaltes Wasser oder lassen Sie sie abkühlen, bevor Sie die Teile von Hand entfernen.
Wartung
Bevor Sie eine der folgenden Arbeiten durchführen, vergewissern Sie sich, dass das Gerät Raumtemperatur hat und vom Stromnetz getrennt ist. Achten Sie darauf, dass das Innere des Geräts sauber ist, insbesondere die Glasabdeckung der UV-Lampen. Überprüfen Sie den Zustand der Türdichtung, um eine optimale Wärmespeicherung zu gewährleisten. Überprüfen Sie den Zustand des Netzkabels. Stellen Sie sicher, dass die Lüftungsöffnungen an der Oberseite des Geräts nicht verdeckt oder mit Staub verstopft sind.
Teile von der Plattform entfernen
Um Teile von der Druckplattform zu entfernen, Photocentric , die heiße Druckplattform in kaltes Wasser zu tauchen (Thermoschock) oder die Teile manuell durch Schneiden oder Abkratzen zu entfernen. Die Wahl der Methode hängt von der Kompatibilität des Harzes, der Zugänglichkeit der Stützstrukturen und der Kontaktfläche des Teils zur Plattform ab.
Die Druckplattform ist nach dem Aushärtungsprozess heiß. Es ist wichtig, hitzebeständige Handschuhe zu tragen, wenn Sie die Plattform aus der Aushärtungseinheit nehmen.
- Temperaturwechselprüfung
1. Nehmen Sie die Druckplattform aus der Aushärtungseinheit heraus und tauchen Sie sie sofort bis auf Höhe der Teile in kaltes Wasser. Es ist hilfreich, kurz zuvor etwas Eis hinzuzufügen.
2. Die Teile lösen sich von der Druckplattform oder lassen sich leicht abhebeln.
- Manuelles Entfernen
Falls der Harztyp nicht für Temperaturwechselbeanspruchung geeignet ist, entfernen Sie die Stützstrukturen mit einem Cutter vom Bauteil. Alternativ können Sie die Stützstrukturen an den Füßen mit dem mitgelieferten Schaber entfernen. Schaben Sie dabei nach unten, um eine Beschädigung der Bauteile zu vermeiden.
Nachdem die Teile von der Druckplattform entfernt wurden, entfernen Sie die Stützstrukturen vollständig vom Teil und säubern Sie die Plattform gründlich von allen Rückständen.
Gestaltungsrichtlinien
Wenn Sie ein Bauteil unter Berücksichtigung der Druckbedingungen bei Opus entwerfen, erhalten Sie besser funktionierende Bauteile und profitieren von erfolgreicheren Druckergebnissen. Dies sind lediglich Hinweise darauf, welche Grenzen Sie beim Entwerfen beachten sollten.
Unterschiedliche Geometrien führen zu unterschiedlichen Kraftverhältnissen beim Abheben. Opus ist mit der patentierten Blow-Peel-Technologie und einer Folie mit geringer Haftung ausgestattet, die für unglaubliche Zuverlässigkeit und Druckleistung sorgen. Wir empfehlen, die Oberfläche pro Schicht so klein wie möglich zu halten, um plötzliche, erhebliche Änderungen der Oberfläche von einer Schicht zur nächsten zu vermeiden.
Auf der Plattform ausgehärtete Teile behalten ihre Genauigkeit bis zum Entfernen der Stützstrukturen bei. Flexible Materialien weisen eine geringere Anfangsfestigkeit auf und müssen daher so konstruiert werden, dass sie stabiler sind.
Alle Werte sind vom jeweiligen Harz abhängig: Bei hoher Grünfestigkeit können Sie diese Einstellungen verringern, bei hoher Flexibilität müssen Sie sie erhöhen. Die Konstruktionsparameter finden Sie im technischen Datenblatt (TDS) des jeweiligen Harzes; außerdem haben wir hier eine Übersicht für Sie zusammengestellt.
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an uns – wir bieten unseren Kunden kostenlose Beratung bei der Gestaltung an.
Stützwände
Stützende Wände sind mit anderen Wänden verbunden und sollten bei starren, haltbaren oder flexiblen Harzen eine Mindestdicke von 0,5 mm aufweisen, um ein Verziehen zu vermeiden. Rechnen Sie für jede Vergrößerung um 10 mm eine zusätzliche Dicke von 0,2 mm hinzu. Wenn 10 × 10 = 0,5 mm, dann gilt für 100 × 100 = 2,3 mm
Nicht tragende Wände
Freistehende Wände sind nicht mit anderen Teilen verbunden und sollten bei starren, haltbaren oder flexiblen Harzen mindestens 0,5 mm dick sein, um ein Verziehen zu vermeiden. Rechnen Sie für jede Vergrößerung um 10 mm eine zusätzliche Dicke von 0,25 mm hinzu. Wenn 10 × 10 = 0,5 mm, dann beträgt die Dicke bei 100 × 100 mm 2,75 mm.
Stützen und Auskragungen
Ein Überhang bezeichnet jeden Teil eines 3D-Modells, der horizontal oder schräg nach außen ragt und nicht von den darunterliegenden Schichten gestützt wird. Überhänge können beim Drucken Probleme bereiten, da sie ohne ausreichende Stütze während des Druckvorgangs aufgrund der Schwerkraft durchhängen oder brechen können. Das Drucken in einem Winkel von 45° zur Horizontalen reduziert die Auftriebskräfte. Überhänge, die in einem Winkel von weniger als 45 Grad zur vertikalen Achse abstehen, lassen sich in der Regel leichter ohne zusätzliche Stützen drucken; sind sie jedoch höher als 100 mm, sollten Stützen hinzugefügt werden.
Gravierte Elemente
Gravierte Details sind vertiefte Elemente auf Ihrem Modell. Es ist eine Mindesttiefe und -breite von 0,8 mm erforderlich. Die Vertiefung muss sowohl tief als auch breit genug sein, damit sie nicht mit dem umgebenden Design verschmilzt.
Horizontale Brücken
Eine horizontale Brücke ist der Abstand zwischen zwei vertikalen Strukturen. Ist die Brücke länger als 3 mm, kann sie während des Druckvorgangs brechen oder sich verziehen und von der Druckplatte abheben.
Horizontale Bohrungen
Horizontale Bohrungen sind solche, deren Achse parallel zur XY-Ebene verläuft. Der Mindestbohrungsdurchmesser sollte bei starren oder langlebigen Kunststoffen 1 mm und bei flexiblen Kunststoffen 3 mm betragen. Bohrungen mit einem Durchmesser von mehr als 5 mm müssen verstärkt werden, um ein Ausleiern zu verhindern.
Senkrechte Bohrungen
Vertikale Bohrungen sind Bohrungen, deren Achse parallel zur Z-Achse verläuft. Der Mindestbohrungsdurchmesser beträgt 0,8 mm für starre und haltbare Kunststoffe sowie 1 mm für flexible Kunststoffe, darf jedoch nicht tiefer als 5 mm sein. Die Bohrungen sollten um 0,15 bis 0,2 mm größer ausgelegt werden.
Verbindungs- und bewegliche Teile
Der Abstand ist der erforderliche Abstand zwischen zwei beweglichen Teilen eines Modells, beispielsweise zwischen Zahnrädern oder Gelenken. Die Teile sollten separat gedruckt und nach dem Aushärten zusammengesetzt werden. Bei starren oder haltbaren Harzen 0,15 mm bis 0,2 mm für einen festen Sitz und 0,4 mm für einen lockeren Sitz; bei flexiblen Harzen 0,5 mm bis 1 mm für einen festen Sitz und 2 mm, wenn sich Teile hinein- und herausbewegen müssen (dies kann je nach Form und Dicke des Teils variieren).
Ablauflöcher
Wenn ein Modell hohl ist, ist das Anbringen von Abflusslöchern unerlässlich, damit das Harz während und nach dem Druckvorgang abfließen kann und sich keine Wölbungen bilden. Es wird ein Mindestdurchmesser von 5 mm sowie ein Loch pro 16 Kubikzentimeter Hohlraum empfohlen.
Maximale Wandstärke
Die Wandstärke des Modells sollte auf maximal 10 mm begrenzt werden. Große Wandstärken können zu Schlammbildung führen. In diesem Fall muss die Wartezeit manuell auf 15 Sekunden eingestellt werden, wenn das Teil nicht dicker als 50 mm ist, bzw. auf 30 Sekunden, wenn das Teil dicker als 50 mm ist.
Mindestwandstärke
Bei starren oder haltbaren Teilen beträgt die Mindestwandstärke für Hohlkörper 2 mm, bei flexiblen Teilen 3 mm. Eine Innenfüllung ist erforderlich. Bei großen, flachen Teilen müssen unter Umständen Rippen oder Gitter hinzugefügt werden, um ein Verziehen zu vermeiden.
Stiftdurchmesser
Ein Stift muss länger sein als das Doppelte seiner Breite. Bei einer Dicke von 0,8 mm können Sie eine Höhe von bis zu 10 mm drucken, wobei der Stift gerade bleibt. Der Mindestdurchmesser für Stifte aus starren oder strapazierfähigen Harzen beträgt 0,5 mm; erhöhen Sie die Dicke um 0,25 mm pro 10 mm. Bei flexiblen Harzen beträgt er 0,7 mm; erhöhen Sie die Dicke um 0,35 mm pro 10 mm.
Zubehörteile
Stütz- und Führungselemente
Die optimale Ausrichtung und Stützstruktur eines Teils wird von mehreren Faktoren beeinflusst, in erster Linie von seiner Geometrie, aber auch von der Art des Harzes und davon, auf welcher Oberfläche keine Stützspuren zurückbleiben sollen. In Photocentric stehen bewährte Richtlinien zur Verfügung, wie Teile mit unterschiedlichen Geometrien ausgerichtet und gestützt werden sollten.
Als Photocentric steht Ihnen unser Team aus Experten für „Design for Additive Manufacture“ zur Verfügung, um Sie bei der Optimierung Ihres Fertigungsprozesses zu unterstützen.
Wenn Sie Ihre digitale Serienfertigung optimieren möchten, wenden Sie sich an die Experten.
Wartung von Opus
Allgemeine Wartung
Der Hauptlufteinlass für das Kühlsystem Liquid Crystal befindet sich an der Unterseite des Druckers. Mit der Zeit sammelt sich Staub auf dem Luftfilter an. Zu viel Staub verringert den Luftstrom und kann zu einer Überhitzung des Druckers führen. Dies löst schließlich die thermische Abschaltung aus und führt zu einem Druckfehler. Auch der LCD-Bildschirm kann dauerhaft beschädigt werden.
Reinigen Sie den Lüfterfilter mindestens einmal im Monat, wenn der Drucker regelmäßig genutzt wird. Bei Druckern, die ständig in Betrieb sind oder in staubigen Umgebungen stehen, sollten Sie den Lüfterfilter alle zwei Wochen reinigen. Der Filter ist magnetisch und lässt sich ohne Werkzeug von der Grundplatte abnehmen und austauschen. Um Zugang zu erhalten, müssen Sie die Vorderseite des Geräts anheben. Vergewissern Sie sich immer, dass der Behälter leer und die Abdeckung geschlossen ist, bevor Sie Liquid Crystal anheben oder bewegen. Bitten Sie eine weitere Person um Hilfe und beachten Sie die richtigen Hebetechniken. Der Drucker wiegt 38 kg. Reinigen Sie den Filter mit warmem Seifenwasser und setzen Sie ihn wieder ein, sobald er vollständig getrocknet ist.
Liquid Crystal funktioniert einwandfrei, solange es stets sauber gehalten wird. Alle Geräte, die zusammen mit diesem Drucker verwendet werden, z. B. Harzflaschen, Handschuhe, Werkzeuge usw., sollten sauber gehalten werden.
Neugestaltung des Harzbehälters
Im Normalbetrieb Photocentric , die Folie des Harzbehälters nach etwa 20 Drucken auszutauschen. Bei sichtbaren Beschädigungen oder Anzeichen für ein Austreten von Harz sollten Sie die Folie unverzüglich austauschen. Der Austausch der Folie dauert etwa 40 Minuten, sofern die richtige Vorgehensweise befolgt und die richtigen Werkzeuge verwendet werden. Es ist wichtig, den Behälter gründlich zu reinigen, um zu verhindern, dass Fragmente von ausgehärtetem Harz oder andere Verunreinigungen die neu eingebrachte Folie beschädigen. Sehen Sie sich das folgende Video an, um Anweisungen zum Austausch der Folie im Harzbehälter zu erhalten.
Sie benötigen:
- Silikonmatte
- Papiertuch
- Reinigungsmittel (z. B. Isopropylalkohol)
- Vat-Film
- T25-Torx-Schlüssel in L-Form
- T10-Torx-Schlüssel in L-Form
Neukalibrierung der Druckplattform
Die Druckplattform wurde in unserer Fertigungslinie gemäß strengen Qualitätskontrollverfahren vorkalibriert. Dadurch wird sichergestellt, dass die Unterseite der Druckplattform parallel zum LCD-Bildschirm verläuft. Der Harzbehälter ist ebenfalls auf die Druckplattform kalibriert, sodass Behälterfolie und LCD-Bildschirm sich berühren, sobald die Plattform das Ende ihrer Bewegung nach unten erreicht hat. Die Plattform und der Behälter sollten während der Nutzung von Liquid Crystal nicht aus der Ausrichtung geraten. In dem seltenen Fall, dass eine Fehlausrichtung auftritt, müssen Sie die Druckerplattform und den Behälter wieder in ihre korrekten Positionen zurücksetzen. Sehen Sie sich das folgende Video an, um Anweisungen zur Neukalibrierung der Plattform zu erhalten.
Sie benötigen: T25-Torx-Schlüssel in L-Form
Neukalibrierung des Harzbehälters
Stellen Sie sicher, dass der Harzbehälter vollständig sauber und frei von Rückständen ist, und nehmen Sie den Behälter aus dem Drucker. Sehen Sie sich das folgende Video an, um Anweisungen zur Neukalibrierung des Behälters zu erhalten.
Einstellung der Druckerhaube
Mit der Zeit kann sich die Druckhaube durch wiederholten Gebrauch lockern und in geöffneter Position ihre Standfestigkeit verlieren.
Um dieses Problem zu beheben, muss die Halterung des Motorhaubenlagers justiert werden.
Ziehen Sie die Schraube in der Mitte der Halterung von der Außenseite des Druckers aus mit dem T25-Torx-Schlüssel (L-Form) fest.
Ziehen Sie die Mutter von der Innenseite des Druckers mit einem 10-mm-Schraubenschlüssel fest.
Fehlerbehebung bei Opus
Datei hochladen
- Die Datei auf dem USB-Stick wird nicht erkannt
Um die Datei von einem USB-Stick zu laden, muss dieser im FAT32-Format formatiert sein; dies ist das einzige Format, das der Drucker erkennt. Laden Sie die Datei nicht von einem Server, sondern speichern Sie sie lokal auf Ihrem PC. Stellen Sie sicher, dass Ihre Firewall deaktiviert ist, da sie die Verbindung verhindern könnte. Aktualisieren Sie die Seite in der Benutzeroberfläche, um zu überprüfen, ob die hochgeladene Datei vorhanden ist.
- Änderungen der Drucker-IP-Adresse
Vergewissern Sie sich, dass der WLAN-Router nicht auf eine dynamische IP-Adresse eingestellt ist, da dem Drucker in diesem Fall jedes Mal eine neue IP-Adresse zugewiesen wird. Versuchen Sie, die Verbindung über diese Methode zur Online-Dateiübertragung herzustellen. Stellen Sie sicher, dass der Drucker und der PC mit demselben Netzwerk verbunden sind, aus dem Sie die Datei abrufen, und dass die Datei lokal auf Ihrem PC und nicht auf einem Server gespeichert ist.
Plattform
- Neukalibrierung der Plattform
Sollte ein Druckfehler auftreten und das Photocentric Ihnen raten, Ihre Plattform neu zu kalibrieren, finden Sie im Abschnitt „Wartung des Opus“ eine Anleitung dazu. Wir raten Ihnen dringend davon ab, die Plattform zu kalibrieren, wenn dies nicht erforderlich ist.
- Die Plattform bewegt sich nicht
Klicken Sie in der Benutzeroberfläche auf „Warten“ und anschließend auf „Hebebühne“, um zu prüfen, ob der Motor die Hebebühne normal anhebt. Sollte dabei ein klapperndes Geräusch zu hören sein und die Hebebühne nicht angehoben werden, wenden Sie sich bitte an photocentric.
Benutzeroberfläche – GUI friert ein
Überprüfen Sie das Druckersymbol in der oberen linken Ecke der Benutzeroberfläche; es sollte grün sein, wenn der Drucker aktiviert ist. Ist das Symbol rot, bedeutet dies, dass der Drucker deaktiviert ist und nicht funktioniert. Klicken Sie auf das Druckersymbol, um ihn zu aktivieren. Überprüfen Sie, ob auf der Leiterplatte und dem Pi die richtige Software bzw. Firmware für den Drucker installiert ist.
Bildschirm – Es wird kein Bild angezeigt
Falls auf dem LCD-Bildschirm kein Bild angezeigt wird, klicken Sie in der Benutzeroberfläche auf „Wartung“ und anschließend auf „4K-Anzeige“, um zu überprüfen, ob das Bild auf dem LCD-Bildschirm angezeigt wird. Falls das Logo nicht angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an photocentric
Photocentric
- Verlorener Lizenzschlüssel
Falls Sie den Lizenzschlüssel verlegt haben, besuchen Sie bitte unsere Website hier und erwerben Sie die Option zum Zurücksetzen des Lizenzschlüssels.
- Aktivierung der Studio-Lizenz auf einem anderen System
Um Ihre Studio-Lizenz auf ein anderes System zu übertragen, müssen Sie die Lizenz zunächst auf Ihrem aktuellen System deaktivieren. Öffnen Sie die Software und wechseln Sie zur Registerkarte „Hilfe“. Wählen Sie die Option zum Entfernen der Lizenz vom aktuellen System. Dadurch wird die Lizenz auf diesem Computer deaktiviert. Für diesen Vorgang ist eine aktive Internetverbindung erforderlich.
Diagnose von Druckfehlern
Risse
Der Hauptgrund für Risse im Modell ist eine zu hohe Füll- oder Stützpunktdichte. Wir empfehlen, die Datei zunächst mit externen Stützen zu sichern, dann auszuhöhlen und anschließend die Füllung hinzuzufügen. Wir können Ihnen eine Vielzahl von Füllstrukturen empfehlen, sowohl geometrische als auch organische, die die Festigkeit erhalten und das Gewicht minimieren. Es ist wichtig, nicht zuerst auszuhöhlen, da die Software sonst automatisch interne Stützen generiert, die die Füllung beeinträchtigen. Fügen Sie die erforderlichen Löcher hinzu und stellen Sie sicher, dass komplexe, innen vergitterte Strukturen gründlich gewaschen, gespült und 4 Stunden lang getrocknet werden, bevor Sie sie in die Aushärtungskammer legen.
Verschiebung
Verformungen entstehen, wenn Teile nicht richtig abgestützt oder ausgerichtet sind. Um Verformungen bei Teilen mit hohem Seitenverhältnis (z. B. dünne, große Platten) zu vermeiden, sollten Sie die Software „VoxelDance Additive“ verwenden, um ein stabiles Stützgitter und sehr feine Stützspitzen zu gewährleisten, die ein einfaches Entfernen ermöglichen.
Keine Einhaltung der Plattform
Überprüfen Sie in der Software, ob sich die Teile auf der Plattform befinden. Überprüfen Sie, ob die Plattform geschliffen ist und eine strukturierte Oberfläche aufweist. Überprüfen Sie, ob das Harz warm ist und eine ausreichend lange Belichtungszeit ausgewählt wurde. Überprüfen Sie, ob die Plattform korrekt in die Ausgangsposition zurückgesetzt wurde.
Delaminierung oder Streifen im Teil
Dies geschieht, wenn die Teile nicht auf der Druckplatte haften bleiben oder sich während des Druckvorgangs ablösen. Häufige Ursachen sind:
- Die Teile berühren die Plattform nicht
- Die Plattform muss abgeschliffen werden
- Es gibt ein Leck im Tank
- Fehler bei der Dateivorbereitung führen zu fehlenden Zeilen
- Hohlmodell ohne Abflusslöcher
- Fehlende Stützen
- Das Ablöse-System funktioniert nicht ordnungsgemäß
- Die Behälterdichtung sitzt nicht richtig
- Der Bottich ist nicht mit den Bottichklemmen gesichert
- Die Druckplattform ist nicht parallel zum LCD-Bildschirm – sie muss neu ausgerichtet werden
- Kunde, der die Grundplatte in Studio verwendet
Nadelstiche
Ein „Loch“ oder „Riss“ ist ein Druckfehler, bei dem ein kleiner Bereich des Teils nicht entsteht. Dieser Hohlraum kann die Form eines kleinen Lochs, eines durch das Teil verlaufenden Tunnels oder eines Schlitzes haben, der das Teil durchschneidet. Wenn andere Bereiche des Teils direkt durch das fehlende Material gestützt worden wären, können diese Bereiche ebenfalls nicht mit dem Teil aushärten. Jeder der folgenden Faktoren oder eine Kombination daraus kann ein Loch oder einen Schnitt im Druck verursachen:
- Ablagerungen an der Unterseite des Behälters
- Eine Lücke in der Druckdatei
- Schrumpfung, die an dieser Stelle zu einer Einbuchtung der Wand führt
Ansaugen oder Blasen
Ein Einfallen oder Ausbeulen entsteht, wenn eine hohle oder gewölbte Stelle eines Teils während des Druckvorgangs wie ein Saugnapf wirkt und Luft einschließt. Wenn sich die Bauplattform während des Abziehvorgangs vom Tank entfernt, vergrößert sich der Hohlraum im Inneren des Teils. Dadurch sinkt der Luftdruck im Inneren, was zu einem Druckunterschied führt, der auf die umgebenden Wände des Teils nach innen drückt. Sind die Wände zu dünn und können dem Druck nicht standhalten, wölben sie sich nach innen, um den Druck auszugleichen.
Das Risiko einer Wölbung hängt von der Art des Harzes, der Größe der Schale, der Form des Modells und der Wandstärke der Schale ab. Kleine Schalen oder Schalen mit dickeren Wänden lassen sich möglicherweise erfolgreich drucken. Um dies zu vermeiden, fügen Sie ein Abflussloch hinzu und richten Sie das Modell so aus, dass die Wölbung minimiert wird.
Photocentric
Die Vorbereitung der Modelle in Photocentric ist einer der wichtigsten Schritte im Druckprozess, und es lohnt sich, etwas Zeit zu investieren, um genau zu verstehen, wie Teile auf Ihrem Magna-Drucker gestützt und ausgerichtet werden. Bitte beachten Sie, dass sich dieser Vorgang von dem bei anderen Druckern, die Sie bisher verwendet haben, unterscheiden kann.
Der Einsatz optimierter Stützstrukturen und die richtige Ausrichtung der Teile sind entscheidend, um Teile innerhalb der Toleranzgrenzen herzustellen, eine hervorragende Oberflächenqualität zu erzielen und kurze Produktionszeiten zu erreichen.
Beachten Sie bei der Ausrichtung Ihrer Teile Folgendes:
- Schwerpunkt – dieser ändert sich, wenn sich die Geometrie während des Druckvorgangs verändert.
- Sog – Vermeiden Sie einen Unterdruckeffekt durch Einbau von Entlüftungslöchern
- Abziehkräfte – dem nach unten gerichteten Zug entgegenwirken, indem das Teil so geneigt wird, dass die Oberfläche pro Schicht minimiert wird, wobei eine allmähliche Vergrößerung der Oberfläche angestrebt wird.
- Stützen sind nur erforderlich, wenn ein Überhang vorhanden ist oder eine ebene Fläche zur Plattform hin zeigt.
- Oberflächenbeschaffenheit – Stützen Sie das Bauteil an Stellen, an denen die Oberflächenbeschaffenheit keine Rolle spielt, um den Zeitaufwand für das Entfernen der Stützstrukturen zu minimieren.
Allgemeine Regeln für die Orientierung und Unterstützung:
Um Maßgenauigkeit zu gewährleisten und eventuelle Schrumpfung auszugleichen, empfehlen wir, das Volumen des Modells in allen drei Achsen (x, y, z) um 0,5 % zu vergrößern.
Führen Sie diesen Schritt vor dem Schneiden durch oder legen Sie ihn als Standard fest, indem Sie das gewünschte Harzprofil öffnen, die Registerkarte „Teilvorbereitung“ auswählen und auf „Schrumpfungskorrekturskala XYZ“ klicken, um die Werte in allen drei Achsen auf 1,005 zu ändern (d. h. das Volumen um 0,5 % zu erhöhen). Klicken Sie auf „Speichern“; anschließend wird der Skalierungsfaktor jedes Mal automatisch angewendet, wenn Sie dieses Harz auswählen.
Abbildung 1: Skala zur Schrumpfungskorrektur
Positionierungsmodelle
Wenn Sie Modelle zu dicht beieinander platzieren (z. B. beim Drucken mehrerer Exemplare desselben Modells), beeinträchtigt dies die Oberflächenqualität Ihrer Teile und erschwert deren Reinigung. Außerdem kann dies eine vollständige Nachbearbeitung auf der Plattform erschweren, da das Licht nicht alle Bereiche gleichmäßig erreichen kann.
- Halten Sie einen Abstand von mindestens 3 mm zwischen den Teilen ein. Bei schwarzen Harzen sollte der Mindestabstand zwischen den Modellen 5 mm betragen.
Begleitdrucke
Bei Verwendung von Stützen sollten die Teile mindestens 10 mm über die Plattform angehoben werden, damit:
- Komplexere Tragkonstruktionen
- Einfacheres Entfernen von Teilen von der Plattform
- Einfacheres Entfernen der Stützstruktur vom Werkstück
- Erhöhen Sie beim Drucken großer Flächen die Höhe der Stützstrukturen auf 20–30 mm.
Mindestwandstärke
- Bei harten Kunststoffen wie „High Tensile“ und „Hard“ stellen Sie den Wert auf 0,5 mm ein
- Bei flexiblen Harzen wie „Flexible“ stellen Sie den Wert auf 2 mm ein
Mindestdurchmesser der Stützspitze
- für alle starren Materialien beträgt 0,6 mm
- für alle flexiblen Kunststoffe beträgt 1,2 mm
Tipps und Tricks zur Ausrichtung von Modellen
Flache Teile lassen sich besser im Hochformat drucken
Flache Modelle mit großen Oberflächen sollten nicht flach, direkt auf der Bauplattform oder mit kurzen Stützen gedruckt werden. Große Oberflächen haften zu stark an der Plattform und werden beim Entfernen leicht beschädigt. Außerdem führt der Harzfluss zu einer rauen Oberfläche rund um das Modell. Das Drucken in flacher Lage und/oder auf kurzen Stützen kann dazu führen, dass sich das Modell durch Schrumpfung verformt, und das Entfernen des Stützmaterials dauert länger.
Flache Modelle sollten im Hochformat gedruckt werden. Das Modell kann dann direkt auf die Bauplattform gelegt werden. Alternativ können Sie das Modell 10 mm über die Bauplattform heben und die Unterseite abstützen.
Durch diese Ausrichtung wird die Fläche, die Stützstrukturen benötigt, auf ein Minimum reduziert. Das Modell sieht dann von beiden Seiten glatt aus, und es wird weniger Zeit für das Entfernen der Stützstrukturen benötigt.
Drucken Sie in einem Winkel von 45 Grad zur x-, y- und z-Achse
Dieses Modell weist auf einer Seite eine unebene Oberfläche auf, da sich die Pixel über diese Fläche verschieben. Dies liegt daran, dass es nur entlang der x-Achse ausgerichtet wurde.
Um eine glatte Oberflächenbeschaffenheit zu erzielen und pixelartige Linien auf ebenen Flächen zu vermeiden, drehen Sie Ihr Modell um 45 Grad zur x-, y- und z-Achse.
Winkelkästen im 45-Grad-Winkel zu allen Achsen, die 15 mm über der Plattform angebracht sind
Schon die Ausrichtung großer, flacher Modelle entlang einer oder zweier Achsen führt zu Verformungen in den ersten Schichten, die durch Ablösekräfte und die Verlagerung des Schwerpunkts verursacht werden.
Drehen Sie flache oder kastenförmige große Modelle um 45 Grad um alle drei Achsen und heben Sie das Modell 15 mm von der Plattform ab.
Diese Ausrichtung führt zu einer allmählichen Vergrößerung der Oberfläche, wodurch das Risiko von Verformungen und anisotropem Schrumpfen beim gedruckten Modell verringert wird.
Durch vertikales Drucken wird die Anzahl der erforderlichen Stützen reduziert
Ein horizontaler Druck dieses Teils würde zahlreiche Stützstrukturen an der Unterseite erfordern, was eine längere Dateivorbereitung und den Aufwand für das Entfernen der Stützstrukturen in der Nachbearbeitung bedeuten würde. Ohne interne Stützstrukturen könnte sich das Teil zudem verziehen.
Wenn Sie dieses Modell vertikal ausrichten, sind weniger Stützen erforderlich. Der Druckvorgang dauert zwar länger als bei horizontaler Ausrichtung, dafür entfällt jedoch ein Großteil der Nachbearbeitung und die Oberflächenqualität ist besser.
Drucken Sie röhrenförmige Objekte nicht horizontal. Das Modell verformt sich dabei, und der Innenhohlraum verändert sich von rund zu oval. Das Hinzufügen von Innenstegen kann helfen, Verformungen zu vermeiden, allerdings erhöht sich dadurch der Zeitaufwand für die Dateivorbereitung und die Nachbearbeitung.
Um dieses Modell in einem Winkel von 45 Grad auszurichten, wären zahlreiche Stützen und zusätzliche Nachbearbeitung erforderlich.
Halten Sie das Rohr senkrecht, um ein optimales Oberflächenfinish und höchste Maßgenauigkeit zu erzielen. Heben Sie das Modell mindestens 10 mm von der Plattform ab, um ein Versagen aufgrund von Saugkräften zu vermeiden. Außerdem lassen sich die Teile so leichter von der Plattform entfernen.
Einführung in die Stützen für Bauteile
1) Support-Tipp
2) Erster Strahl
3) Multiplikator-Oberverbindung
4) Stange
5) Fuß
Empfohlene Stützeinstellungen für harte Materialien wie „High Tensile“, „Hard“ oder „Durable“
Standard- und empfohlene Einstellungen für die Länge des ersten Strahls und den Verbindungsdurchmesser.
Klicken Sie im „Support-Modus“ auf die Registerkarte „Support-Generierung (Erweitert)“.
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Unterstützungseinstellungen für kleine Modelle (bis zu 100 mm Bauhöhe).
Klicken Sie im „Support-Modus“ auf die Registerkarte „Support-Generierung (Basis)“.
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Mindeststützen für mittelgroße Modelle (bis zu 200 mm Bauhöhe).
Klicken Sie im „Support-Modus“ auf die Registerkarte „Support-Generierung (Basis)“.
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Mindeststützen für große Modelle (bis zu 250 mm Bauhöhe).
Klicken Sie im „Support-Modus“ auf die Registerkarte „Support-Generierung (Basis)“.
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Mindeststützen für sehr große Modelle
(bis zur maximalen Bauhöhe)
Klicken Sie im „Support-Modus“ auf die Registerkarte „Support-Generierung (Basis)“.
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Mindestabmessungen der inneren Stützen.
Klicken Sie im Menü „Datei“ auf „Konfiguration“.
Doppelklicken Sie aufLiquid Crystal und dann auf die Registerkarte „Manual Support“.
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Mindestabstände bei Innenstützen, bei denen der Abstand zwischen zwei Wänden mehr als 50 mm beträgt.
Klicken Sie im Menü „Datei“ auf „Konfiguration“.
Doppelklicken Sie aufLiquid Crystal und dann auf die Registerkarte „Manual Support“.
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Mindestabmessungen für einzelne Stützstrukturen bei Modellen mit einer Höhe von bis zu 100 mm
Klicken Sie im Menü „Datei“ auf „Konfiguration“.
Doppelklicken Sie aufLiquid Crystal und dann auf die Registerkarte „Manuelle Unterstützung“
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Mindestabmessungen für Einzelhalterungen bei Modellen bis zu 150 mm
Klicken Sie im Menü „Datei“ auf „Konfiguration“.
Doppelklicken Sie aufLiquid Crystal und dann auf die Registerkarte „Manuelle Unterstützung“
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Mindestabmessungen für Einzelstützen bei Modellen bis zu 250 mm
Klicken Sie im Menü „Datei“ auf „Konfiguration“.
Doppelklicken Sie aufLiquid Crystal und dann auf die Registerkarte „Manual Support“.
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Empfohlene Stützeinstellungen für weiche Materialien wie „Flexible“
Standard- und empfohlene Einstellungen für die Länge des ersten Strahls und den Verbindungsdurchmesser.
Klicken Sie im „Support-Modus“ auf die Registerkarte „Support-Generierung (Erweitert)“.
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Mindeststützen für kleine Modelle (bis zu 100 mm Bauhöhe).
Klicken Sie im „Support-Modus“ auf die Registerkarte „Support-Generierung (Basis)“.
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Mindeststützen für mittelgroße Modelle (bis zu 250 mm Bauhöhe).
Klicken Sie im „Support-Modus“ auf die Registerkarte „Support-Generierung (Basis)“.
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Mindeststützen für große Modelle (maximale Bauhöhe)
Klicken Sie im „Support-Modus“ auf die Registerkarte „Support-Generierung (Basis)“.
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Mindestabmessungen der inneren Stützen.
Klicken Sie im Menü „Datei“ auf „Konfiguration“.
Doppelklicken Sie aufLiquid Crystal und dann auf die Registerkarte „Manual Support“.
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Tipps und Tricks zum Erstellen von Stützkonstruktionen
Klicken Sie auf „Support-Modus“ und treffen Sie Ihre Auswahl.
Dadurch werden automatisch Stützen generiert.
Überprüfen Sie stets visuell, ob alle kritischen Bereiche abgestützt sind.
Wenn es Bereiche gibt, die zusätzliche Unterstützung erfordern, klicken Sie auf
Wenn Sie die nicht abgestützten Bereiche sehen, klicken Sie auf die Bereiche, die verstärkt werden müssen, um zusätzliche Stützen hinzuzufügen.
Der Abstand zwischen den Stützen sollte 2–3 mm betragen. Als Richtwert gilt eine Gitterweite der Plattform von 5 × 5 mm.
Sobald alle wichtigen Bereiche abgedeckt sind, drücken Sie
Automatische Stützen fügen nicht immer an allen kritischen Stellen Stützen hinzu. Auf diesem Foto wurden unten nur an einer Kante Stützen hinzugefügt. Dieses Modell wird in diesem Bereich aufgrund der Schwerkraft und der Abziehkräfte versagen oder sich verformen.
Wenn Sie automatische Stützstrukturen verwenden, fügen Sie bei Bedarf immer weitere Stützstrukturen hinzu. Die Stützstrukturen müssen stabil genug sein, um das Modell zu tragen und der Schwerkraft sowie den Ablösekräften während des Druckvorgangs standzuhalten. Außerdem müssen die Stützstrukturen so nah wie möglich am Rand des Modells liegen.
In manchen Fällen reichen automatische Stützstrukturen nicht aus. Im obigen Beispiel sollten manuelle Stützstrukturen hinzugefügt werden, um die kritischen Ecken zu stützen und die Struktur stabil genug zu machen, damit sie das Teil halten kann. Wird das Teil ohne zusätzliche Stützstrukturen gedruckt, bricht es während des Druckvorgangs oder verformt sich.
Dies ist ein Beispiel für eine optimierte Kombination aus automatischen Stützen und manuellen Anpassungen. Alle kritischen Winkel werden abgestützt, die Stützen sind gleichmäßig verteilt und weisen die richtige Dichte auf.
Ohne Stützstrukturen an beiden Kanten verformen sich die ersten Schichten, die Kanten werden nicht klar definiert und es kann zu einem Druckfehler kommen.
Die ersten Schichten sind sehr wichtig. Abgewinkelte Kanten müssen von beiden Seiten abgestützt werden, damit sie klar und scharf bleiben.
Wird das Werkstück senkrecht über der Platte positioniert – sei es direkt oder auf Stützen –, verformen sich die ersten Schichten und es kommt zu Verformungen.
Sofern es die Größe und Form des Modells zulassen, richten Sie es schräg zu allen Achsen aus.
Ein Abstand zwischen den Stützspitzen von mehr als 3 mm führt an Überhängen zu einer rauen Oberfläche. Abstände von mehr als 5 mm verursachen Verformungen und Delaminationen.
Der Abstand zwischen den Stützen sollte weniger als 2 mm betragen und so nah wie möglich am Rand liegen.
Die Stützstreben sollten nahe am Rand angebracht werden.
Wenn die Stützstrukturen zu weit vom Rand entfernt sind, wird das Modell uneben und verformt.
Ohne innere Verstärkungen verformen sich die Löcher und nehmen eine ovale Form an.
Bei runden Löchern mit einem Durchmesser von mehr als 2 mm ist eine zusätzliche Innenverstärkung anzubringen.
Stützfüße, die wie oben beschrieben nach unten geneigt sind, lassen sich schwerer entfernen.
Wenn Sie Stützfüße wie abgebildet nach oben abgewinkelt anbringen, lässt sich das Teil leichter entfernen.
Drucken Sie große Modelle nicht flach. Es wird sehr schwierig sein, sie von der Druckplattform zu lösen, und sie könnten zerbrechen.
Wenn dieses Teil wie abgebildet mit überhängenden horizontalen Flächen gedruckt wird, sind interne Stützstrukturen erforderlich, um Verformungen zu vermeiden. Dies würde zusätzlichen Nachbearbeitungsaufwand bedeuten und zu einer minderwertigen Oberflächenqualität führen.
Richten Sie dieses Modell vertikal und ohne Stützstrukturen aus. Die Druckzeit ist zwar länger als bei einer horizontalen Ausrichtung, das Bauteil benötigt jedoch weniger Nachbearbeitungszeit und weist anschließend eine bessere Oberflächenqualität auf. Richten Sie Bauteile mit inneren Überhängen so aus, dass möglichst wenige innere Stützstrukturen erforderlich sind. Am besten ist es, dieses Bauteil mit den Überhängen vertikal zur Bauplatte auszurichten, um auf beiden Seiten die beste Oberflächenqualität zu erzielen.
Wenn die Elemente mehr als 1 mm überstehen und scharfe Kanten aufweisen, sollten Stützen angebracht werden, um die Kanten scharf zu halten.
Wenn die Elemente mehr als 2 mm überstehen und abgerundete Kanten aufweisen, sollten Stützen angebracht werden, um die Kantenform zu erhalten.
Wenn die Überstände kürzer als 2 mm sind und auf beiden Seiten selbsttragend sind, müssen in der Mitte keine Stützen angebracht werden.
Aushöhlen
Photocentric bietet die Möglichkeit, große Modelle auszuhöhlen (sofern die Modellgeometrie und die Anwendung dies zulassen).
Durch das Aushöhlen wird der Harzverbrauch und damit die Druckkosten gesenkt. Außerdem wird das Gewicht reduziert, was zur Verbesserung der Druckqualität und der Erfolgsquote beitragen kann.
Die Mindestwandstärke beträgt bei Feingussanwendungen 0,5 mm und bei allgemeinen großen Prototypenmodellen 2 mm.
Sobald die Aushöhlung abgeschlossen ist, empfehlen wir, eine Füllstruktur hinzuzufügen, um die Modelle steifer zu machen und interne Überhänge zu stützen.
Der Mindestfüllungsdurchmesser beträgt bei Feingussteilen 0,5 mm bei einer Zellgröße von 5 mm.
Die Standardeinstellungen sind ein Füllungsdurchmesser von 1 mm und eine Zellgröße von 5 mm.
In der „Transparenten Ansicht“ können Sie die Füllstruktur überprüfen.
Durch Aushöhlungen und Füllungen lassen sich bis zu 80 % des Harzes einsparen, ohne dass die Modelle an Festigkeit einbüßen.
Hohlmodelle benötigen Abflusslöcher, um den Sogeffekt während des Druckvorgangs zu verringern.
Wählen Sie „Flexible Entwässerungsöffnung“ im „Support“-Modus.
Der Mindestdurchmesser der Ablauföffnung beträgt 4 mm.
Ohne Abflusslöcher in hohlen Modellen, z. B. Flaschen, kann der Druck im Inneren der Wand zum Bersten bringen oder sichtbare Risse über das gesamte Modell hinweg verursachen.
Hohlmodelle müssen mit Entlüftungslöchern versehen werden. Entlüftungslöcher verringern den Saugnapfeffekt während des Druckvorgangs.
Beispiel 1
Wenn Sie dieses Modell wie hier gezeigt in einem spitzen Winkel ausrichten, führt dies zu einer unnötig langen Druckzeit, es müssen mehr Stützstrukturen verwendet werden, was den Nachbearbeitungsaufwand erhöht, und Sie erhalten eine schlechte Oberflächenqualität.
Die beste Ausrichtung für ein kastenförmiges Modell besteht darin, das Teil 10 mm von der Platte anzuheben, es um alle drei Achsen zu drehen und die Unterseite ausreichend abzustützen.
Beispiel 2
Automatisch erzeugte Stützen für den Deckel einer Tablet-Hülle.
Die Kanten sind nicht ausreichend abgestützt und verformen sich während des Druckvorgangs. Die ersten Schichten verziehen sich und verformen sich aufgrund der Ablösekräfte und fehlender Stützen.
Die automatische Stützfunktion erkennt nur Außenkanten als Überhänge und bietet keine Stütze für Innenflächen, die dennoch kritische Bereiche darstellen.
Wenn dieses Modell vertikal gedruckt wird, wobei die Länge oder Breite parallel zur Druckplatte verläuft, kommt es in den ersten Schichten zu Verformungen. Auch der Überhang an der Oberkante kann sich verformen. Halten Sie sich nach Möglichkeit an die Regel des schrittweisen Aufbaus und bauen Sie schrittweise von einer kleineren zu einer größeren Oberfläche auf.
Nach dem Anbringen der automatischen Stützen sind manuelle Stützen an den Innenflächen erforderlich. Es sollten zusätzliche Stützen angebracht werden, die in gleichmäßigen Abständen verteilt sind und alle Innenbereiche abdecken.
Optimierte Stützkonstruktion nach manuellen Anpassungen.
Wenn Sie genügend Platz haben, empfehlen wir, dieses Teil im Hochformat in einem Winkel von 45 Grad zur Druckplattform zu drucken.
Die Druckzeit wird länger sein, die Nachbearbeitungszeit jedoch kürzer, da die Innenflächen selbsttragend sind. Auch die Oberflächenqualität wird besser sein.
Stellen Sie sicher, dass das Teil 10 mm von der Platte abhebt.
Beispiel 3
Diese Ausrichtung ist nicht zu empfehlen. Nun ragen alle Flansche über die Kante hinaus und müssen abgestützt werden (automatische Stützen würden nicht ausreichen). Diese Ausrichtung würde mehr Aufwand bei der Abstützung und der Fertigstellung verursachen.
Denken Sie bei der Wahl der Druckausrichtung darüber nach, wie sich Überhänge minimieren lassen. Hier bleiben die Kühlrippen des Motors intakt, wobei der Nachbearbeitungsaufwand minimal ist und nur auf einer Seite Stützstrukturen erforderlich sind. Sie können außerdem einige interne Stützstrukturen im Inneren des Zylinders einfügen.
Um Verformungen zu vermeiden, drucken Sie dünne, flache Flächen vertikal. Wenn Sie dieses Modell in einem Winkel von 45 Grad ausrichten, wird der Hauptkörper gut gedruckt, die Lamellen verformen sich jedoch leicht, da sie nicht ausreichend abgestützt sind, um den Ablösekräften und der Schwerkraft standzuhalten.
Dies ist eine optimierte Kombination aus automatischen Stützen mit einer Dichte von 5 % und manuellen Stützenanpassungen.
Bei einer Neigung von 45 Grad ist es nicht möglich, die Rippen ausreichend zu stützen, und nach 2–3 mm Drucklänge beginnen sich die Rippen zu verformen.
Eine Übersicht darüber, wo Tipps zur manuellen Unterstützung hinzugefügt werden sollten.





















