Der Weg zur nächsten Generation der Fertigung: Photocentric und die Möglichkeiten der digitalen 3D-Druckproduktion
Bei Photocentric stand Innovation schon immer im Mittelpunkt unserer Unternehmenskultur. Von unseren Anfängen in Stempel Polymer Stempel bis hin zu unseren Pionierleistungen im Bereich des LCD-3D-Drucks haben wir uns stets darauf konzentriert, die Grenzen des Möglichen zu erweitern. Nun gehen wir den nächsten Schritt – mit JENI, unserem bahnbrechenden autonomen digitalen Fertigungsverfahren.
JENI steht für ein neues Paradigma in der Fertigung, das die Hindernisse für eine kosteneffiziente Produktion in der traditionellen Fertigung beseitigt. Mit finanzieller Unterstützung der Initiative „Smart Manufacturing Data Hub“ (SMDH) haben wir an einem revolutionären „Plastic Parts On Demand“-Projekt (PPOD) gearbeitet, um die digitale Teilefertigung für Unternehmen (insbesondere KMU) zugänglicher zu machen – und ihnen damit eine kosteneffiziente Alternative zu traditionellen Produktionsmethoden wie dem Spritzguss zu bieten.
Rückverlagerung der Fertigung und Förderung der Rückkehr zur lokalen Produktion
Eine der größten Herausforderungen für viele Unternehmen sind die hohen Kosten und langen Vorlaufzeiten, die mit der Herstellung neuer Teile verbunden sind. Herkömmliche Spritzgussverfahren erfordern teure Vorabinvestitionen in Werkzeuge und hohe Kapitalaufwendungen, was Unternehmen häufig dazu zwingt, diese Arbeiten ins Ausland auszulagern.
Diese Auslagerung bietet zwar eine unmittelbare kurzfristige Lösung für Produktionsprobleme, birgt jedoch eine Reihe von externen Effekten, darunter Anfälligkeiten in der Lieferkette, potenzielle regulatorische und Compliance-Risiken, einen erhöhten CO₂-Fußabdruck, längere Vorlaufzeiten und möglicherweise steigende Kosten im Laufe der Zeit.
JENI kann dies ändern, indem es den Zugang zu einer lokalisierten, bedarfsorientierten und äußerst kostengünstigen Produktionslösung ermöglicht – wodurch die Einstiegshürden gesenkt werden, Unternehmen ohne Kapitalaufwand produzieren können und eine wettbewerbsfähige Alternative zu herkömmlichen Fertigungsmethoden geboten wird. Dadurch können Unternehmen nun hochwertige Teile vor Ort herstellen, was die Widerstandsfähigkeit stärkt und die Binnenwirtschaft ankurbelt.
Im Rahmen dieses Projekts haben wir ein intuitives Bestellportal entwickelt, über das Unternehmen ihre CAD-Dateien ganz einfach hochladen, in Echtzeit Preisangebote erhalten (mithilfe eines von uns entwickelten neuen Kostenrechners) und Produktionsaufträge erteilen können. Sobald ein Auftrag eingegangen ist, können wir die Entwürfe prüfen, validieren und optimieren und die Teile in unsere Produktionswarteschlange auf JENI aufnehmen.
Erfassung des CO₂-Fußabdrucks – Unterstützung von Nachhaltigkeitszielen
Zum ersten Mal integrieren wir eine Schätzung des CO₂-Fußabdrucks in unseren Kostenrechner und bieten Unternehmen damit mehr Transparenz hinsichtlich der Umweltauswirkungen ihrer Produktion. Indem wir die Abhängigkeit von Vorab-Werkzeugen verringern, Abfall minimieren sowie Transportwege und die potenziellen Emissionen durch den Einsatz weniger umweltfreundlicher Energie aus dem Ausland reduzieren, unterstützen wir Unternehmen direkt dabei, ihren Produktions-Fußabdruck zu messen und zu verringern, ESG-Ziele in der Lieferkette proaktiv anzugehen und einen Beitrag zur Erreichung der übergeordneten Netto-Null-Ziele der Regierung zu leisten.
Von Anfang an für Skalierbarkeit sorgen
JENI ist kein statisches System – es wurde fachmännisch entwickelt, um sich an veränderte Bedürfnisse und Anforderungen anzupassen und mit ihnen zu wachsen. Wir haben jeden Aspekt des Prozesses optimiert, von der Druckhöhe und Auflösung bis hin zu den Nachbearbeitungsmöglichkeiten. So können KMU genau das herstellen, was sie brauchen, wann immer sie es brauchen. Unternehmen erhalten erstmals Zugang zu einer vollständig autonomen digitalen Fertigungsplattform, wodurch sie ihre Produktionsabläufe rationalisieren und ihre allgemeine Wettbewerbsfähigkeit steigern können.
Eine neue Ära der Fertigung hat begonnen
Großbritannien und Europa stehen vor einer Herausforderung hinsichtlich der Produktivität in der Fertigung, und die Lösung liegt in der digitalen Transformation. Mit JENI bieten wir nicht nur eine neue Art der Teilefertigung an – wir definieren die Fertigung selbst neu. KMU können nun schneller auf den Markt kommen, effizienter iterieren und in großem Maßstab produzieren, ohne auf die herkömmlichen Hindernisse wie Kosten und Komplexität zu stoßen.
Das ist „Industrie 4.0“ in der Praxis, und wir sind stolz darauf, dabei eine Vorreiterrolle einzunehmen. Das erste JENI-System befindet sich bei Photocentric Großbritannien, doch langfristig streben wir eine Zukunft an, in der solche autonomen Fertigungszentren in der Nähe von großen Produktionsstandorten und Industrieparks angesiedelt sind – was die Lieferzeiten weiter verkürzt und Kosten sowie Vorlaufzeiten senkt.
Für Unternehmen, die auf digitale Fertigung umsteigen möchten, gab es noch nie bessere Voraussetzungen. JENI eröffnet eine neue Ära der Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Nachhaltigkeit und versetzt Unternehmen in die Lage, weltweit wettbewerbsfähig zu sein.